Eau de Parfum enthält gewöhnlich einen höheren Anteil an Duftstoffen und bleibt länger wahrnehmbar. Eau de Toilette wirkt leichter und tritt schneller zurück.
Eine kleine Menge auf eine warme Hautstelle geben und trocknen lassen. Erst nach dem Verfliegen der ersten Noten zeigt sich der länger bleibende Charakter.
Handgelenke, Hals und die Stellen hinter den Ohren geben Wärme ab. Augen, gereizte Haut und empfindliche Stoffe sollten nicht mit dem Sprühnebel in Kontakt kommen.
Gut verschlossen, dunkel und bei möglichst gleichmäßiger Temperatur. Direkte Sonne sowie die wechselnde Wärme und Feuchtigkeit im Badezimmer beschleunigen Veränderungen am Duft.
Ein Set passt, wenn die bevorzugte Duftrichtung bekannt ist. Zusammenstellungen mit mehreren Varianten lassen der beschenkten Person mehr Auswahl.
Direkt nach dem Auftragen stehen flüchtige Noten im Vordergrund, danach tritt der eigentliche Charakter hervor, während die wärmeren Grundnoten am längsten wahrnehmbar bleiben. Geduld lohnt sich. Dasselbe Parfum wirkt nach einigen Minuten anders als beim ersten Sprühstoß. Für die Auswahl zählt deshalb nicht nur der erste Eindruck, sondern auch die Richtung, die sich später entwickelt.
In der Kategorie Düfte stehen vor allem Parfum und Geschenksets. Viele Bezeichnungen erinnern an vertraute Klassiker aus Osteuropa und sprechen Menschen an, die solche Düfte in Deutschland suchen. Der Name allein verrät die Duftrichtung nicht zuverlässig. Wichtiger ist, ob ein Duft leicht, pudrig, blumig oder markanter angelegt ist, denn diese Richtung grenzt die Auswahl genauer ein als die Einteilung für Damen oder Herren.
Eau de Parfum enthält gewöhnlich einen höheren Anteil an Duftstoffen als eine leichtere Duftwasser-Variante und entwickelt sich dadurch voller, während es auf der Haut länger präsent bleibt. Weniger genügt. Wer einen Duft für den ganzen Tag oder für den Abend sucht, beginnt deshalb oft bei dieser Konzentration.
Eau de Toilette wirkt im Vergleich luftiger und tritt schneller zurück. Das macht es passend für den Alltag, für warme Tage oder für Menschen, die ihre Umgebung nicht mit einem starken Duft erreichen möchten. Cologne ist noch leichter. Es wird eher großzügig als erfrischendes Duftwasser verwendet, doch die jeweilige Bezeichnung beschreibt immer nur die Konzentrationsart und sagt nicht automatisch etwas über die Qualität eines Parfums aus.
Bei Damendüften stehen traditionell blumige, fruchtige oder pudrige Richtungen im Vordergrund. Herrendüfte werden häufiger mit holzigen, würzigen oder aromatischen Noten verbunden. Konventionen bleiben es trotzdem. Sie helfen beim ersten Filtern, schreiben aber niemandem einen Duft vor, denn ein trockener Holzton kann ebenso zu einer Frau passen wie eine weiche, süßere Komposition zu einem Mann.
Die Komposition muss auf der eigenen Haut überzeugen. Papier genügt dafür nicht. Hautwärme, Tageszeit und die Menge verändern den Eindruck, sodass ein auf dem Teststreifen frisch erscheinender Duft später wärmer oder schwerer werden kann. Darum ist Zurückhaltung beim ersten Test sinnvoll. Erst wenn die Kopfnote verflogen ist, lässt sich beurteilen, ob das Parfum wirklich zum persönlichen Stil passt.
Parfum-Geschenksets bündeln mehrere Flakons oder aufeinander abgestimmte Duftprodukte in einer Packung. Sie passen als Geschenk, wenn die bevorzugte Duftrichtung bekannt ist, aber keine einzelne Variante feststeht. Mehrere Kompositionen bleiben griffbereit. Sets mit mehreren Düften erlauben einen Wechsel zwischen Alltag und besonderem Anlass, statt einen großen Vorrat von nur einer Komposition festzulegen.
Vor dem Verschenken lohnt der Blick auf die Art des Sets. Manche Zusammenstellungen bestehen aus mehreren Parfums, andere verbinden einen Duft mit ergänzender Pflege. Wer statt Parfum ein Pflegegeschenk sucht, findet unter Kosmetik-Sets weitere Zusammenstellungen. Bei einem Duftgeschenk bleibt die Konzentration der wichtigste Hinweis: Eau de Parfum wirkt anders als Eau de Toilette oder Cologne.
Handgelenke, Hals und die Stellen hinter den Ohren geben Wärme ab, weshalb sich ein Duft dort gut entwickelt und vom ersten Eindruck bis zur Basis beobachten lässt. Reiben stört den Test. Nach dem Auftragen sollte die Flüssigkeit einfach auf der Haut trocknen. Mehr Menge macht eine Komposition nicht feiner; sie vergrößert vor allem ihre Reichweite.
Auf Kleidung kann Parfum anders riechen als auf der Haut und bei empfindlichen Stoffen Flecken hinterlassen. Ein Test an einer unauffälligen Stelle schützt das Material. Sprühnebel gehört nicht in Augen oder auf gereizte Haut. Wer gleichzeitig stark parfümierte Pflegeprodukte nutzt, mischt mehrere Duftbilder. Eine zurückhaltende Körperpflege lässt dem gewählten Parfum mehr Raum.
Ein Parfum bleibt am besten an einem dunklen Ort mit möglichst gleichmäßiger Temperatur. Hitze schadet. Direkte Sonne am Fenster sowie das feuchtwarme Klima im Badezimmer beschleunigen Veränderungen an Farbe und Geruch, während der geschlossene Flakon in einem Schrank oder in seiner Verpackung besser aufgehoben ist.
Vor dem Kauf helfen drei Entscheidungen: gewünschte Konzentration, Duftrichtung und einzelner Flakon oder Set. Wer einen präsenteren Duft sucht, schaut zuerst bei Eau de Parfum. Für einen leichteren Auftritt kommt Eau de Toilette infrage. Geschenksets passen, wenn mehrere Varianten gewünscht sind. So wird aus der großen Suche nach Parfüm eine klare Auswahl, die zum Anlass und zur Person passt.