Fertige Suppen oder Hauptgerichte werden nur erwärmt. Instant-Nudeln und Breie quellen in heißer Flüssigkeit, während Pelmeni oder andere Tiefkühlprodukte noch gekocht beziehungsweise gebraten werden.
Dazu gehören vor allem Pelmeni, Manty, Chinkali, gefüllte Bliny, Piroshki und Syrniki. Sie bleiben bis zur Zubereitung im Gefrierfach.
Die tiefgekühlten Teigtaschen kommen in siedendes Wasser oder Brühe und werden dort gegart. Sie werden nicht nur aufgewärmt wie ein bereits fertiges Dosengericht.
Bliny sind dünne Pfannkuchen, häufig mit Füllung. Syrniki bestehen aus einer Quarkmasse und sind kompakter sowie deutlich quarkbetonter.
Haferflocken und Instant-Brei brauchen nur heiße Flüssigkeit. Bliny und Syrniki sind eine Alternative, wenn Pfanne oder Ofen zum Erwärmen zur Verfügung stehen.
Fertiggerichte sind keine einheitliche Warengruppe. Manche kommen bereits gegart aus Dose oder Glas und müssen nur erwärmt werden. Andere liegen tiefgekühlt bereit und werden erst im Topf oder in der Pfanne fertig zubereitet. Dazu kommen trockene Mischungen für Suppe, Brei oder Nudeln, bei denen heißes Wasser den größten Teil der Arbeit übernimmt. Das spart Handgriffe.
Bei Posylka stehen dabei Gerichte im Mittelpunkt, die viele Menschen aus der osteuropäischen Alltagsküche kennen. Pelmeni, Bliny, Piroshki oder Buchweizengerichte findet man in einem gewöhnlichen deutschen Supermarkt nicht in derselben Auswahl. Wer Fertiggerichte online bestellen möchte, kann deshalb gezielt nach Mahlzeit, Zubereitungsart und gewünschter Lagerform auswählen.
Eine warme Suppe muss nicht mit einem selbst gekochten Fond beginnen. In der Kategorie Suppen stehen fertige und schnell zuzubereitende Varianten: Borschtsch, Schtschi oder Soljanka gehören zur osteuropäischen Küche, während Nudelsuppen und andere Trockenmischungen mit heißem Wasser angesetzt werden. Der Unterschied liegt vor allem im Ausgangszustand. Eine Konserve wird erwärmt, eine trockene Mischung muss noch quellen.
Instant-Nudeln bilden eine eigene Gruppe. Sie werden nicht wie klassische Pasta in viel Wasser gekocht, sondern ziehen in heißer Flüssigkeit und bringen ihre Würzung meist schon mit. Eine große Kochstelle braucht es nicht. Das macht sie zu einem schnellen Mittagessen im Büro oder zu einer warmen Reserve im Vorratsschrank. Wer mehr Einlage möchte, ergänzt Gemüse, Ei oder Kräuter erst beim Anrichten.
Unter den Hauptgerichten finden sich Speisen, deren Zubereitung zu Hause sonst mehrere Schritte verlangt. Plow verbindet Reis mit Fleisch und Gewürzen; Kohlrouladen bestehen aus gefüllten Kohlblättern, die in Sauce gegart werden. Auch Fleischgerichte mit Buchweizen oder Bohnen gehören zu dieser Gruppe. Als Fertiggericht müssen sie in der Regel nur noch gleichmäßig erhitzt werden.
Solche Gerichte passen zu Tagen, an denen eine vollständige Mahlzeit gefragt ist, aber Schneiden und langes Schmoren ausfallen sollen. Konserven eignen sich für den Vorrat, weil sie ohne Tiefkühlfach gelagert werden. Tiefgekühlte Speisen verlangen dagegen eine geschlossene Kühlkette und mehr Zeit beim Erwärmen. Diese Unterscheidung ist beim Kauf wichtiger als ein besonders langer Produktname.
Pelmeni sind kleine, gefüllte Teigtaschen. Ganz fertig sind sie nicht. Anders als ein bereits gegartes Dosengericht kommen sie meist tiefgekühlt in den Topf und garen in siedendem Wasser oder Brühe. Die Füllungen reichen im Sortiment von Schweine- und Rindfleisch bis zu Geflügel. In der Kategorie Pelmeni lassen sich die Formen gezielter vergleichen.
Manty und Chinkali gehören ebenfalls zu den gefüllten Teigwaren, unterscheiden sich aber in Größe und Teigform. Sie brauchen deshalb eine andere Zubereitung als kleine Pelmeni. Tschebureki werden flach geformt und gebraten oder frittiert. Der gemeinsame Vorteil dieser Gruppe liegt nicht im sofortigen Verzehr, sondern darin, dass Teig und Füllung schon vorbereitet sind.
Bliny sind dünne Pfannkuchen, die süß oder herzhaft gefüllt sein können. Tiefgekühlte Varianten werden erwärmt, bis der Teig wieder weich und die Füllung vollständig heiß ist. In der Kategorie Pfannkuchen stehen unter anderem Füllungen mit Quark, Fleisch oder Früchten. Sie passen als kleines Hauptgericht, zum Frühstück oder zum Tee.
Piroshki bestehen aus gefülltem Hefeteig und werden je nach Variante gebacken oder frittiert. Syrniki sind kompakt. Als Quarkpfannkuchen schmecken sie deutlich quarkbetonter als Bliny. Solche Unterschiede erklären, warum die Produkte nicht einfach unter Pfannkuchen zusammenfallen. Wer Abwechslung sucht, wählt zuerst zwischen dünnem Teig, Hefeteig und Quarkmasse, erst danach zwischen süß und herzhaft.
Zum schnellen Frühstück gehören Haferflocken und portionsweise abgefüllte Breie. Zarte Flocken quellen schneller als grobe, trockene Mischungen lassen sich mit heißem Wasser oder Milch anrühren. Frucht- und Beerensorten bringen ihre Geschmacksrichtung bereits mit; neutrale Haferflocken bleiben offen für eigene Ergänzungen.
Ein Instant-Brei unterscheidet sich damit von Bliny oder Syrniki. Die Pfanne bleibt kalt. Der Brei lässt sich direkt in einer Schale ansetzen, während gefüllte Pfannkuchen erwärmt und Quarkpfannkuchen in Pfanne oder Ofen fertig gemacht werden. Für die Auswahl zählt also nicht nur, was morgens schmeckt, sondern auch, welche Küchenausstattung gerade verfügbar ist.
Vor dem Einkauf lohnt eine einfache Entscheidung: Soll das Essen nur erwärmt, mit heißem Wasser angesetzt oder noch gekocht beziehungsweise gebraten werden? Fertige Suppen und Hauptgerichte sparen die meisten Arbeitsschritte. Instant-Nudeln und Breie brauchen kaum Geschirr. Tiefgekühlte Teigtaschen oder Pfannkuchen geben dafür mehr Einfluss auf Gargrad und Beilagen.
Auch die Lagerung trennt die Gruppen klar. Dosen, Gläser und trockene Mischungen gehören in den Vorratsschrank; Pelmeni, Bliny und andere Tiefkühlgerichte ins Gefrierfach. So lässt sich ein gemischter Vorrat aufbauen, der vom schnellen Frühstück bis zum warmen Abendessen verschiedene Situationen abdeckt, ohne jeden Tag dasselbe Gericht aufzuwärmen.