Zichorie wird aus gerösteter Wegwartenwurzel hergestellt, Kaffee aus Kaffeebohnen. Reine Zichorie enthält keine Kaffeebohnen; Mischgetränke können beide Ausgangsstoffe verbinden.
Lösliches Pulver und Granulat werden direkt mit heißem Wasser angerührt. Gemahlene Zichorie wird aufgebrüht und vom Satz getrennt, flüssiger Extrakt mit Wasser verdünnt.
Reine Zichorie enthält kein Koffein. Bei Mischgetränken mit zugesetztem Bohnenkaffee kann Koffein enthalten sein.
Gerstenkaffee basiert auf gerösteter Gerste, Zichorienkaffee auf gerösteter Zichorienwurzel. Beide schmecken geröstet, Gerste wirkt eher malzig.
Im Sortiment kommen unter anderem Topinambur, Hagebutte, Heidelbeere, Preiselbeere, Sanddorn sowie Mischungen mit Stevia und Sahnebestandteilen vor. Sie verändern den Geschmack der gerösteten Grundlage.
Zichorie wird aus der Wurzel der Wegwarte hergestellt, die nach dem Trocknen geröstet und vermahlen wird, bis dunkle Röstaromen mit einer herben, leicht karamelligen Richtung entstehen. Der Geschmack erinnert an Kaffee, obwohl reine Zichorie keine Kaffeebohnen enthält; genau diese pflanzliche Grundlage trennt das Getränk vom Bohnenkaffee. Wer Zichorie kaufen möchte, findet in dieser Kategorie vor allem Produkte, wie sie in vielen osteuropäischen Haushalten als warmes Alltagsgetränk bekannt sind.
Die Bezeichnung Zichorienkaffee beschreibt deshalb eher Geschmack und Verwendung als den Ausgangsstoff. Reines Zichorienpulver enthält kein Koffein; Mischgetränke können jedoch Kaffee oder weitere geröstete Zutaten enthalten. In Deutschland begegnet man Zichorie im normalen Supermarkt eher selten, während hier unterschiedliche Formen der gerösteten Wurzel zusammenstehen. Für eine Tasse mit kräftigerem Begleiter passt Schokolade, ein milderes Frühstück lässt sich mit Backwaren ergänzen.
Lösliche Zichorie und Granulat werden direkt in der Tasse mit heißem Wasser angerührt; das Pulver verteilt sich rasch, während Granulat sich besonders sauber dosieren lässt. Die genaue Menge richtet sich nach dem jeweiligen Produkt und danach, wie kräftig die Röstnote ausfallen soll; wer erst wenig nimmt, umrührt und bei Bedarf nachlegt, behält den Geschmack unter Kontrolle.
Gemahlene, geröstete Zichorienwurzel löst sich dagegen nicht vollständig auf. Sie wird aufgebrüht und anschließend vom Satz getrennt, ähnlich wie gemahlener Kaffee. Flüssiger Zichorienextrakt überspringt diesen Schritt; eine kleine Portion wird in heißem Wasser verteilt. Damit stehen drei verschiedene Handgriffe zur Wahl. Wer morgens möglichst wenig vorbereiten möchte, greift zur löslichen Form. Für ein langsameres Aufbrühen ist die gemahlene Variante gedacht.
Ein großer Teil des Sortiments besteht aus natürlicher Zichorie ohne weitere Geschmacksrichtung. Daneben gibt es Mischungen mit Topinambur sowie Varianten mit Hagebutte oder Heidelbeere, während Preiselbeere und Sanddorn eine säuerliche Note neben die Röstbitterkeit bringen. Der Grundcharakter bleibt Zichorie, denn die pflanzlichen Zusätze verschieben nur den Akzent des warmen Aufgusses und helfen bei der Auswahl zwischen mild, herb und säuerlich.
Andere Mischungen verbinden Zichorie mit Stevia und Sahnebestandteilen. Sie zielen auf eine weichere Tasse, während Ginseng oder chinesisches Spaltkörbchen in deutlich herberen Rezepturen vorkommen. Entscheidend ist der Blick auf die konkrete Mischung: Pures Pulver stellt die geröstete Wurzel in den Vordergrund, eine Variante mit Beeren schmeckt anders, und eine Rezeptur mit Stevia und Sahnebestandteilen wirkt milder. Wer lieber Blätter und Kräuter aufgießt, findet eine andere Zubereitungslogik beim Tee.
Gerstenkaffee entsteht aus gerösteter Gerste. Er trägt das Wort Kaffee, wird aber nicht aus Kaffeebohnen hergestellt. Im Sortiment kommt er als Granulat vor und lässt sich wie ein lösliches Getränk anrühren. Der Geschmack ist malzig und geröstet. Getreidekaffee kann neben Gerste weitere Getreidebestandteile oder Zichorie verbinden; deshalb bezeichnet der Oberbegriff keine einzige feste Rezeptur.
Auch Topinamburkaffee gehört zu den Getränken, deren Name die Tasse und nicht die Bohne beschreibt: Die gerösteten pflanzlichen Ausgangsstoffe unterscheiden sich im Aroma, bleiben aber näher an Kaffee als an einem klassischen Kräuteraufguss. Wer Zichorienkaffee kaufen will, klärt deshalb zuerst die Grundlage und unterscheidet danach zwischen reiner Zichorie und einer Getreidemischung. Der zweite Blick gilt der Form: lösliches Granulat für die schnelle Tasse oder gemahlenes Röstprodukt zum Aufbrühen.
Neben Zichorie und Getreidegetränken führt die Kategorie auch Kaffee aus Kaffeebohnen. Gemahlener türkischer Kaffee wird mit Wasser erhitzt oder aufgebrüht und bildet einen feinen Satz, während bereits extrahierter und getrockneter Instant-Kaffee sich in heißem Wasser löst; beide Formen verlangen zu Hause einen anderen Handgriff.
Der Produktname zeigt meist deutlich, ob Kaffeebohne, Zichorienwurzel oder Gerste die Grundlage bildet. Das ist wichtiger als die dunkle Farbe des Pulvers, denn geröstete Pflanzen können optisch ähnlich wirken. Wer ausdrücklich koffeinfreien Zichorienkaffee sucht, wählt eine reine Zichorien- oder Getreiderezeptur ohne zugesetzten Bohnenkaffee. Zum klassischen Kaffeetisch passen auch Honig und Brotaufstriche, wenn Brot oder Gebäck dazugehört.
Für die schnelle Zubereitung stehen lösliches Pulver, Granulat und flüssiger Extrakt bereit. Gemahlene Zichorie richtet sich an Menschen, die den Aufguss anschließend abseihen. Danach entscheidet die gewünschte Geschmacksrichtung: pur für eine klare Röstnote, mit Topinambur etwas erdiger oder mit Beeren fruchtiger. Stevia und Sahnebestandteile kennzeichnen wiederum eine weichere, bereits komponierte Mischung.
Zichorie lässt sich schwarz trinken oder mit Milch abrunden. Bei Getreidekaffee tritt der malzige Ton stärker hervor; echter Kaffee bleibt kräftiger und bohnenbetont. So muss die Auswahl nicht bei einem allgemeinen Begriff wie Kaffee beginnen. Ausgangsstoff bestimmen, Zubereitungsform wählen und anschließend die passende Mischung online auswählen. Wer danach noch eine weitere warme Tasse sucht, kann zu Kakao wechseln.