Ein ganzer Fisch kann noch Kopf und Innereien enthalten und muss entsprechend vorbereitet werden. Beim Filet sind Rückgrat und Hauptgräten bereits entfernt; je nach Variante bleibt die Haut erhalten.
Seehecht taut langsam im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter auf. Anschließend gießt man die Flüssigkeit ab und tupft die Oberfläche trocken, damit der Fisch in der Pfanne besser bräunt.
Lachsrücken und Fischabschnitte geben beim Kochen Geschmack an die Brühe ab. Nach dem Garen wird der Sud abgeseiht, das gelöste Fleisch von den Knochen genommen und wieder in die Suppe gegeben.
Salaka ist die Bezeichnung für baltischen Strömling. Der kleine Fisch wird häufig im Ganzen gebraten oder im Ofen gegart und ist nicht mit Sprotte oder Lodde gleichzusetzen.
Zum Sortiment gehören tiefgefrorene Tintenfischringe sowie geschälte, blanchierte Cocktailgarnelen. Surimi in Garnelenform ist dagegen ein geformtes Erzeugnis aus Fischmus.
In dieser Kategorie stehen tiefgefrorener Fisch und Meeresfrüchte für sehr unterschiedliche Gerichte bereit. Seehecht steht im Mittelpunkt. Rundherum reicht das Sortiment von ganzen kleinen Fischen über ausgenommene Ware bis zu Filets, während panierte Stücke schnell auf den Tisch kommen und Lachsteile als Grundlage für Ucha dienen.
Einige dieser Fischarten gehören in baltischen und osteuropäischen Küchen zum Alltag, sind in deutschen Supermärkten aber nur selten als Tiefkühlware zu finden. Salaka ist baltischer Strömling. Die ebenfalls kleinen Sprotten und Lodden unterscheiden sich von ihm in Körperform und Fleisch, wodurch bei vertrauten Rezepten aus der Region nicht jede Art austauschbar ist.
Seehecht kommt ganz oder geschnitten. Er erscheint im Sortiment als ausgenommener Fisch ohne Kopf oder als geschnittene, glasierte Ware, die sich nach dem Auftauen portionieren und braten lässt. Für ein Ofengericht legt man die Stücke mit Zwiebeln oder Gemüse in eine Form; eine schwere Sauce ist dafür nicht nötig.
Filets von Wels, Tilapia, Zander und Stör sind bereits vom Rückgrat gelöst; bei manchen Varianten bleibt die Haut erhalten. Wird das Filet auf der Hautseite gebraten, bräunt die Haut und hilft dem Stück, seine Form zu behalten, während hautlose Filets leichter zu schneiden oder zu panieren sind. Überschüssige Auftauflüssigkeit sollte vor dem Braten abtropfen, damit das Filet in der Pfanne bräunt.
Unausgenommene Ware braucht mehr Arbeit. Unausgenommene Salaka, Sprotten, Stint oder Lodde werden nach dem Auftauen geputzt und je nach Rezept ausgenommen, während Ware ohne Kopf diesen Schritt erheblich verkürzt. Die Bezeichnungen in der Auswahl zeigen deshalb schon vor dem Kauf, wie viel Vorbereitung zu Hause noch nötig ist.
Kleine Fische bleiben ganz. Beim Braten sorgt eine dünne Mehlschicht für eine trockene Oberfläche; im Ofen lassen sich mehrere Fische nebeneinander zubereiten. Makrele und Karausche sind kräftigere Alternativen, wenn statt einzelner Filetstücke ein ganzer Fisch auf den Tisch kommen soll. Tiefgekühltes Gemüse ergänzt solche Ofengerichte, ohne dass es vorher geputzt werden muss.
Panierte und bereits gebratene Stücke von Salaka oder Sprotten sind eine andere Warengruppe als roher TK-Fisch. Zwei Arbeitsschritte entfallen. Weil Ausnehmen und Panieren entfallen, werden die Portionen nur noch erwärmt und anschließend mit Kartoffeln, Buchweizen oder einem Salat serviert.
Surimi ist Fischware. Es besteht aus zerkleinertem Fischmus, das geformt wird, und ist daher nicht mit einer ganzen Garnele gleichzusetzen. Für kalte Vorspeisen oder gemischte Salate ist diese Form praktisch, während echte Cocktailgarnelen eine deutlich andere Konsistenz mitbringen. Der Blick auf die Warenart trennt Fisch-Fertiggerichte von rohen Filets und echten Meeresfrüchten.
Ucha braucht Brühe. In vielen osteuropäischen Küchen entsteht diese klare Fischsuppe aus Fischstücken, weshalb die Kategorie Sets aus Lachsrücken, Abschnitten und weiteren Teilen führt. Knochen und Haut geben beim Kochen Geschmack an die Flüssigkeit ab; nach dem Garen wird die Brühe abgeseiht und verwertbares Fleisch kommt zurück in den Topf.
Kartoffeln, Zwiebeln oder Wurzelgemüse machen aus der Brühe eine vollständige Suppe. Gewürzt wird zurückhaltend, damit der Fisch erkennbar bleibt. Ein Set für Ucha verfolgt damit einen anderen Zweck als ein Filet: Es liefert vor allem die Basis für den Sud. Wer Fischstücke ohne Brühenzubereitung braten möchte, greift besser zu einem ausgenommenen Fisch oder zu portioniertem Filet.
Meeresfrüchte garen schnell. Blanchierte, geschälte Cocktailgarnelen benötigen nur eine kurze weitere Erwärmung, damit sie nicht fest werden; Tintenfischringe können gebraten oder in Teig ausgebacken werden. So passen beide zu Vorspeisen, Reisgerichten oder einer warmen Pfanne, ohne den Charakter eines klassischen Fischfilets nachzuahmen.
Die Auswahl endet hier nicht. Für kalte Fischplatten führen andere Bereiche gesalzenen und geräucherten Fisch, haltbare Varianten stehen bei den Fischkonserven, und Kaviar bildet eine eigene Warengruppe. Hier liegt der Schwerpunkt auf gefrorenem Fisch und küchenfertig vorbereiteten Formen. Wählen Sie nach dem Gericht: Ganze Ware bietet Spielraum, Filets sparen Arbeit, Ucha-Sets dienen der Suppe.