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Mehl / Backzutaten

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Speisesoda, 500 g

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Weizenmehl, Hatynka, 2 kg

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Kartoffelstärke, Kulinar, 200 g

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Speisesoda, Pogrebok, 400 g

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Speisesoda, Pogrebok, 400 g

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Backmischung Rührkuchen, mit Vanillegeschmack, Gudwill, 300 g

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Backmischung Rührkuchen, mit Schokogeschmack, Gudwill, 300 g

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Backmischung Rührkuchen, mit Orangegeschmack, Gudwill, 300 g

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Backpulver, Dovgan, 400 g

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Backpulver, Dovgan, 4 х 400 g
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Speisesoda, 300 g

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Speisesoda, 5 х 300 g
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Speisesoda, 5 х 300 g

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Speisesoda und Backpulver?

Speisesoda besteht aus Natriumhydrogencarbonat und braucht eine saure Zutat im Rezept. Vollständiges Backpulver enthält die Säurekomponente bereits. Deshalb werden beide Mittel nicht im gleichen Verhältnis ausgetauscht.

Welche Zutaten können Speisesoda im Teig aktivieren?

Kefir, Buttermilch, Zitronensaft oder Essig liefern Säure, wenn das Rezept sie vorsieht. Entscheidend ist das Verhältnis zur Soda, nicht eine möglichst große Menge.

Wofür wird Kartoffelstärke verwendet?

Kartoffelstärke bindet Kissel, Pudding, Fruchtmassen oder helle Saucen. Sie wird zuerst in kaltem Wasser glattgerührt und anschließend unter Rühren in die heiße Speise gegeben.

Was leisten Backmischungen für Rührkuchen?

Sie bündeln trockene Grundzutaten für einen bestimmten Kuchentyp und legen die Geschmacksrichtung fest. Frische Bestandteile kommen beim Backen hinzu.

Worin unterscheiden sich Mehl und Kartoffelstärke?

Getreidemehl entsteht aus gemahlenem Korn und bildet die Grundstruktur vieler Teige. Kartoffelstärke ist der isolierte Stärkeanteil der Kartoffel; sie bindet Flüssigkeit und ersetzt Mehl im Rezept nicht automatisch.

Backzutaten nach ihrer Aufgabe auswählen

Trockene Backzutaten sehen ähnlich aus, erfüllen im Rezept aber verschiedene Aufgaben. Mehl formt die Teigstruktur, Speisesoda lockert zusammen mit Säure. Kartoffelstärke bindet heiße Massen, Backmischungen bilden die trockene Grundlage für Rührkuchen.

Speisesoda lockert einen Teig nur zusammen mit einer sauren Zutat. Kartoffelstärke bindet Wasser oder Saft, während ein Backmix die trockene Grundlage für einen bestimmten Kuchentyp bereits im passenden Verhältnis mitbringt. Wer nach Funktion auswählt, verwechselt ähnlich aussehende Pulver nicht.

Für vertraute Rezepte aus Osteuropa sind die Namen wichtig: Natron, Speisesoda und das russische Wort сода können denselben Grundstoff meinen, während Backpulver ein zusammengesetztes Mittel zum Lockern ist. Dieser Unterschied hilft beim Einkauf mehr als Farbe oder Körnung des Pulvers.

Speisesoda braucht eine saure Zutat

Speisesoda besteht aus Natriumhydrogencarbonat. Im Teig reagiert es mit Säure; dabei entsteht Gas, das die Masse lockert. Geeignete Säure kann aus Kefir, Buttermilch, Zitronensaft oder Essig stammen, sofern das Rezept diese Zutat vorsieht.

Fehlt der saure Reaktionspartner, bleibt ein Teil der Soda unverbraucht; das kann den Geschmack verändern, während der Teig weniger gleichmäßig aufgeht. Mehr Soda löst dieses Problem nicht, denn entscheidend ist das Verhältnis zur sauren Komponente, das ein erprobtes Rezept vorgibt.

In russischsprachigen Rezepten steht häufig сода oder сода пищевая, deutsche Einkaufslisten verwenden Natron und Speisesoda. Alle Namen führen zum gleichen Grundstoff, sofern als Zutat Natriumhydrogencarbonat genannt wird; damit lässt sich ein Familienrezept in Deutschland fortsetzen, ohne Soda mit einem vollständigen Backpulver zu verwechseln.

Backpulver und Soda sind nicht austauschbar

Backpulver enthält neben einem Carbonat bereits eine Säurekomponente und einen Träger, Speisesoda bringt diese Säure nicht mit. Darum lassen sich beide Mittel weder in derselben Menge noch ohne Blick auf das Rezept gegeneinander tauschen, denn ein Teig mit Kefir stellt andere Voraussetzungen als ein trockener Kuchenmix.

Beim Einkauf hilft die Zutatenbezeichnung mehr als der Name auf der Vorderseite. Steht dort nur Natriumhydrogencarbonat, handelt es sich um Soda. Ein vollständiges Backpulver nennt zusätzlich ein Säuerungsmittel und gewöhnlich einen Träger wie Stärke.

Der sachliche Unterschied bleibt trotzdem nützlich: Soda braucht eine saure Zutat aus dem Rezept, vollständiges Backpulver trägt die Säurekomponente bereits in sich. Wer zuerst die Aufgabe klärt, findet für Blini, Honigkuchen oder Rührteig das richtige Prinzip, ohne sich allein auf einen mehrdeutigen Artikelnamen zu verlassen.

Kartoffelstärke bindet Füllungen und Desserts

Kartoffelstärke ist ein feines Bindemittel mit wenig Eigengeschmack. Sie wird für Kissel, Pudding, Fruchtmassen oder helle Saucen verwendet, wenn Wasser oder Saft dicker werden soll. Im Teig kann ein kleiner Stärkeanteil die Struktur verändern, doch Stärke ersetzt das Grundmehl nicht automatisch.

Zum klumpenfreien Binden rührt man die Stärke zuerst in wenig kaltem Wasser glatt und gibt sie anschließend unter Rühren in die heiße Speise. Die Masse wird rasch dick; langes Kochen kann diesen Effekt wieder schwächen, besonders bei Früchten, die später in einen Kuchen kommen.

Kartoffelstärke und Maismehl erfüllen nicht dieselbe Aufgabe. Stärke besteht überwiegend aus dem isolierten Stärkeanteil, Mehl aus dem gemahlenen Ausgangsprodukt. Trotz ähnlicher Farbe sind sie nicht austauschbar. Das Rezept zeigt, ob etwas gebunden oder ein Teig aufgebaut werden soll.

Backmischungen verkürzen die Vorbereitung

Backmischungen bündeln trockene Grundzutaten für einen bestimmten Kuchentyp. Backmixe für Rührkuchen können die Geschmacksrichtung schon vorgeben, etwa Vanille, Schokolade oder Orange; frische Bestandteile kommen erst beim Backen hinzu, und welche das sind, bestimmt das gewählte Produkt.

Beim Rührteig genügt es, trockene und flüssige Bestandteile zu einer gleichmäßigen Masse zu verbinden. Langes Rühren nach dem Verschwinden der trockenen Stellen kann den Kuchen fester machen; Nüsse oder Kerne werden erst am Ende untergehoben und passende Zutaten stehen bei Nüsse und Kerne.

Ein Backmix spart einzelne Abwiegeschritte und legt den Geschmack schon fest, während Einzelzutaten mehr Kontrolle über Mehlsorte und Art des Lockerns lassen. Beides führt zum Kuchen. Ein Backmix ist keine Mehlsorte, Speisesoda wiederum keine vollständige Kuchenbasis.

Die Mehlsorte bestimmt die Struktur des Teigs

Mehl bildet bei vielen Rezepten das Gerüst des Teigs. Weizenmehl entwickelt beim Kneten eine elastische Struktur, Buchweizenmehl bringt einen kräftigeren Eigengeschmack mit, und Maismehl verhält sich anders als eine weizenhaltige Grundlage. Darum entscheidet die Getreideart mit darüber, wie sich ein Teig formen lässt.

Für Pelmeni oder Wareniki braucht ein Teig genügend Elastizität zum dünnen Ausrollen und Falten. Ein Rührkuchen verlangt dagegen eine weiche Masse, die nur kurz gemischt wird. Fertige Brote und Gebäcke gehören nicht hierher, sondern in die Kategorie Backwaren. So bleibt die Grenze zwischen Backzutat und fertigem Lebensmittel klar.

Für die Auswahl zählen Getreideart, Mahlgrad und die Rolle im Rezept. Eine elastische Teighülle, ein lockerer Rührkuchen und eine gebundene Fruchtfüllung brauchen nicht dasselbe trockene Ausgangsprodukt. Mehl baut den Teig auf; Stärke und Soda übernehmen andere Aufgaben.

Trockene Backzutaten geschützt aufbewahren

Speisesoda, Stärke und Backmischungen bleiben an einem trockenen Ort am zuverlässigsten. Nach dem Öffnen schützt ein gut schließender Behälter vor Nässe und fremden Gerüchen. Der Platz direkt neben Herd oder Wasserkocher ist ungeeignet, weil dort Wärme und Dampf auftreten.

Vor dem Griff ins Regal steht die Aufgabe: Soll ein saurer Teig gelockert, eine Fruchtmasse gebunden oder ein Rührkuchen ohne viele einzelne Abwiegeschritte vorbereitet werden? Soda, Stärke und Backmix geben darauf drei verschiedene Antworten. Ein weißes Pulver ist kein Ersatz für das andere.

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