Zum Sortiment gehören Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen-Röhrlinge und Birken-Rotkappen. Hinzu kommt ein Set aus mehreren Arten von Waldpilzen.
Nein. Für Pfannengerichte können sie gefroren in eine gut vorgeheizte, ausreichend große Pfanne gegeben werden.
Zuerst lässt man die austretende Flüssigkeit verdampfen. Danach werden die Pilze mit Fett, Zwiebeln oder Gewürzen gebräunt.
Die Produkte werden bei minus 18 Grad gelagert. Einmal aufgetaute Pilze dürfen nicht erneut eingefroren werden.
Steinpilze passen zu kräftigen Suppen und Saucen. Pfifferlinge kommen in einer schlichten Pfanne oder einer hellen Sauce gut zur Geltung.
Wer gefrorene Pilze kaufen möchte, sucht häufig mehr als Champignons aus dem Supermarkt; deshalb stehen in dieser Kategorie Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen-Röhrlinge und Birken-Rotkappen im Mittelpunkt. Ein Pilzset verbindet mehrere Arten von Waldpilzen für Gerichte, in denen eine Mischung gefragt ist. Alles ist tiefgekühlt.
Die Sorten erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Steinpilze geben einer Sauce ein kräftiges Waldpilzaroma, während Pfifferlinge als eigene Sorte erkennbar bleiben und gut zu einer schlichten Zubereitung in der Pfanne passen. Pfifferlinge bleiben pfeffrig. Maronen-Röhrlinge und Birken-Rotkappen eignen sich für Mischgerichte, bei denen die Pilze zusammen mit Zwiebeln, Kartoffeln oder Getreide gegart werden.
Tiefgefrorene Pilze sind außerhalb der kurzen Pilzsaison eine praktische Wahl, weil sie bereits sortiert vorliegen und sich portionsweise aus dem Beutel nehmen lassen. Wer verschiedene Waldpilze vergleichen will, wählt einzelne Sorten; für einen gemischten Ansatz kommt das Pilzset infrage. In einer Suppe verteilt die Mischung mehrere Waldpilzaromen über die Brühe.
Gefrorene Pilze geben beim Erhitzen Wasser ab und gehören deshalb in eine ausreichend große, gut vorgeheizte Pfanne. Liegen zu viele Stücke dicht nebeneinander, sinkt die Temperatur; dann garen die Pilze zunächst in ihrer eigenen Flüssigkeit, während bei kleineren Portionen das Wasser vor der Zugabe von Zwiebeln, Butter oder Öl verdampfen kann.
Vollständiges Auftauen ist für viele Pfannengerichte nicht nötig. Die tiefgekühlten Pilze kommen direkt aus dem Gefrierfach in die heiße Pfanne; erst nach dem Verdampfen der Flüssigkeit werden sie gebräunt und gewürzt. Für eine Suppe dürfen sie ebenfalls gefroren in den Topf, weil die austretende Flüssigkeit dort Teil des Gerichts wird.
Bei Saucen lohnt sich eine andere Reihenfolge: Die Pilze werden zuerst erhitzt, bis überschüssiges Wasser verschwunden ist, und erst danach kommen die weiteren Zutaten hinzu. Zu viel Wasser verdünnt die Sauce. Bei Tiefkühlprodukten entscheidet die Zubereitungsart oft stärker über die Konsistenz als die Zeit im Gefrierfach.
Steinpilze besitzen ein deutliches, erdiges Aroma, geben Brühen sowie Rahmsaucen Tiefe und passen zu Nudeln, Kartoffeln oder Getreidegerichten, nachdem sie in der Pfanne angeröstet wurden. Anschließend kann Flüssigkeit hinzukommen. Das Rösten nimmt ihnen Wasser und verstärkt den herzhaften Charakter.
Pfifferlinge schmecken würziger und leicht pfeffrig; da ihre Form auch in einer einfachen Pfanne gut sichtbar bleibt, müssen sie nicht unter vielen kräftigen Zutaten verschwinden. Ihre Würze trägt. Zwiebeln und saure Sahne reichen bereits für eine Zubereitung, die in osteuropäischen Küchen vertraut ist. Erst braten, dann die Sahne einrühren: So bleibt die Sauce cremig.
Maronen-Röhrlinge und Birken-Rotkappen bilden die weniger alltägliche Seite des Sortiments. Beide gehören zu den Röhrlingen. In Mischgerichten können sie einzeln verwendet oder mit anderen Waldpilzen kombiniert werden. Das angebotene Pilzset besteht aus mehreren Arten von Waldpilzen.
Für Suppen dürfen gefrorene Pilze ihre Flüssigkeit an die Brühe abgeben; ein Teil kann vorher angeröstet werden, während der Rest direkt im Topf gart und seinen Pilzgeschmack an die Flüssigkeit abgibt. Kartoffeln oder Suppennudeln machen daraus eine sättigende Mahlzeit, ohne den Charakter der Waldpilze zu verdecken.
Buchweizen nimmt austretenden Pilzsaft gut auf. Die Pilze werden separat gebraten und erst dann unter die gegarte Grütze gehoben. Das verhindert, dass der Buchweizen beim Garen zu weich wird. Mit Zwiebeln entsteht ein Gericht, das besonders gut zu Steinpilzen oder einer Waldpilzmischung passt.
Bei Nudeln und Pasta ist eine konzentrierte Sauce gefragt: Pilze zuerst trocken ausbraten, dann die Sauce ansetzen und mit den Nudeln verbinden, wobei Pfifferlinge in einer hellen Sauce anders wirken als Steinpilze in einer kräftigen Variante. Wer beide Richtungen testen möchte, braucht deshalb keine lange Zutatenliste, sondern zwei verschiedene Pilzsorten.
Die aktuellen Produkte sind für die Lagerung bei minus 18 Grad vorgesehen, weshalb die Kühlkette nach dem Einkauf nicht unnötig unterbrochen wird und die Beutel bis zur Entnahme einer Portion im Gefrierfach geschlossen bleiben. Der Rest gehört sofort zurück. Das schützt die Struktur der Pilze vor wiederholten Temperaturschwankungen.
Einmal aufgetaute Pilze sollen nicht wieder eingefroren werden. Besser ist es, vor dem Kochen nur die benötigte Menge zu entnehmen. Sind einzelne Stücke im Beutel locker geblieben, gelingt das ohne vollständiges Auftauen. Zusammengefrorene Pilze können direkt als Portion verwendet werden; gewaltsames Trennen beschädigt ihre Form.
Nach dem Garen gelten dieselben Regeln wie für andere frisch zubereitete Pilzgerichte, deren Reste zügig abgekühlt und anschließend gekühlt aufbewahrt werden. Gefrorene Waldpilze brauchen weder Einweichen wie Trockenpilze noch Abtropfen wie eingelegte Ware. Sie kommen aus dem Gefrierfach direkt in Pfanne oder Topf.
Vor der Bestellung hilft eine einfache Frage: Soll eine Sorte im Mittelpunkt stehen oder braucht das Gericht eine Mischung? Für eine Pfifferlingspfanne wird eine einzelne Sorte gewählt. Steinpilze passen zu einer kräftigen Sauce, während ein Pilzset bei Suppe oder Buchweizen mehrere Waldaromen verbindet. Maronen-Röhrlinge und Birken-Rotkappen sind eine Alternative für alle, die jenseits der bekannten Standards kochen möchten.
Auch die Zubereitungsmenge spielt eine Rolle. Wer nur eine Beilage plant, entnimmt eine kleine Portion und lässt sie in der Pfanne gründlich ausdampfen. Für einen Topf Suppe kann mehr Flüssigkeit im Gericht bleiben. Das verhindert den häufigsten Fehler bei TK-Pilzen: Sie werden nicht gebraten, sondern unbeabsichtigt gedünstet.
Die Produktübersicht zeigt, welche tiefgefrorenen Pilze aktuell verfügbar sind; wer Sorte, Kühlmöglichkeit zu Hause und passendes Gericht gemeinsam betrachtet, bestellt gefrorene Steinpilze, Pfifferlinge oder eine Waldpilzmischung gezielt. Gefrorene Waldpilze sind ganzjährig nutzbar.