50 × 100 cm sind handlich für Gesicht und Hände. Nach Dusche oder Bad bietet 70 × 140 cm mehr Fläche zum Abtrocknen.
Kleine Garnschlingen vergrößern die saugende Oberfläche und geben dem Stoff seine griffige Haptik. Dichte Schlingen nehmen viel Feuchtigkeit auf, brauchen aber mehr Zeit zum Trocknen.
Schreibweise, Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen sollten vor der Bestellung geprüft werden. Ein deutlicher Kontrast zwischen Grundfarbe und Stickerei verbessert die Lesbarkeit.
Das Pflegeetikett gibt Temperatur und Trocknung vor. Zu viel Waschmittel oder Weichspüler kann Rückstände auf den Fasern hinterlassen; kräftiges Ausschütteln richtet die Schlingen nach dem Waschen wieder auf.
Unterschiedliche Farben lassen sich Personen oder festen Plätzen im Bad zuordnen. Helle Töne wirken auf offenen Ablagen ruhig, dunkle Farben setzen einen deutlichen Kontrast.
Ein Handtuch kommt täglich mit Wasser und Haut in Berührung, und deshalb zählt zuerst das Material: Im Sortiment dieser Kategorie stehen vor allem Handtücher aus 100 Prozent Baumwolle. Baumwollfasern nehmen Feuchtigkeit auf, ohne dass die Oberfläche glatt und rutschig wirkt. Frottier nutzt Schlingen. Die vielen kleinen Garnbögen vergrößern die saugende Fläche und geben dem Stoff seine griffige Struktur.
Baumwolle fühlt sich nach dem Abtrocknen anders an als ein glattes Gewebe, weil die Feuchtigkeit zwischen den aufgerichteten Schlingen aufgenommen wird. Dabei kommt es nicht allein auf ein volles Griffgefühl an. Ein leichteres Tuch trocknet zwischen zwei Einsätzen schneller, während dichter Frottier mehr Wasser aufnehmen kann und dafür länger zum Trocknen braucht.
Das Format 50 × 100 cm liegt am Waschbecken bereit, eignet sich für Gesicht und Hände und lässt sich auf einem kleinen Halter unterbringen. Nach dem Duschen wird mehr Fläche gebraucht. Ein Handtuch in 70 × 140 cm kann den Körper umschließen und nimmt entsprechend mehr Platz am Haken, auf dem Wäscheständer und im Schrank ein.
Auf der Saunabank zählt neben der Saugfähigkeit auch die Länge. Das Tuch dient dort als Unterlage und sollte zur eigenen Körpergröße passen; wer den Saunabesuch vorbereitet, findet ergänzende Sauna-Textilien im passenden Themenbereich. Groß ist jedoch nicht automatisch besser. Für das schnelle Abtrocknen der Hände bleibt 50 × 100 cm handlicher, während 70 × 140 cm nach Bad oder Dusche seine Stärke zeigt.
Die Auswahl reicht von neutralem Weiß über Grau und Dunkelblau bis zu warmen Rot-, Braun- oder Orangetönen. Helle Tücher wirken auf offenen Ablagen ruhig, dunkle Farben setzen einen deutlicheren Kontrast. Wer eine vorhandene Badfarbe aufgreift, kann ein abgenutztes Handtuch ersetzen, ohne alle Textilien neu zusammenzustellen.
In einem gemeinsam genutzten Bad erfüllt Farbe noch eine praktische Aufgabe. Ein Farbton lässt sich einer Person oder einem festen Platz zuordnen, sodass Handtücher nach dem ersten Gebrauch unterscheidbar bleiben. Das funktioniert auch zwischen zwei Größen: Ein kompaktes graues Tuch kann am Waschbecken hängen, während ein größeres blaues Modell für die Dusche vorgesehen ist.
Bestickte Handtücher verbinden einen Gebrauchsgegenstand mit einer persönlichen Zuordnung. Ein Name ordnet das Tuch der richtigen Person zu. Er verhindert Verwechslungen im gemeinsamen Bad und macht das Tuch zugleich zu einem Geschenk, das nicht beliebig wirkt. In dieser Kategorie finden sich Handtücher mit Namen, Aufschrift oder dekorativer Stickerei; weitere Ideen mit individueller Gestaltung stehen bei den personalisierten Geschenken.
Vor der Auswahl sollte klar sein, wie der Schriftzug erscheinen soll. Schreibweise, Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen sind nach der Fertigung nicht mehr beiläufig zu ändern. Auch die Grundfarbe verdient Aufmerksamkeit: Eine kontrastreiche Stickerei bleibt aus der Entfernung lesbar, ein Ton-in-Ton-Motiv wirkt zurückhaltender. Das Produktbild zeigt, welche Wirkung die jeweilige Kombination hat.
Baumwollhandtücher werden durch Wasser schwer. Deshalb sollte in der Trommel genügend Platz bleiben, damit Wasser und Waschmittel das Gewebe gleichmäßig erreichen. Vor dem ersten Waschen sollten kräftige Farben zudem getrennt von hellen Tüchern gewaschen werden. Die zulässige Temperatur steht am Pflegeetikett, denn Stickerei, Farbe und Verarbeitung können unterschiedliche Programme verlangen.
Zu viel Waschmittel kann Rückstände zwischen den Fasern hinterlassen und dadurch die Saugfähigkeit mindern. Auch Weichspüler kann sich auf die Schlingen legen und die Wasseraufnahme verringern. Nach dem Waschen hilft kräftiges Ausschütteln: Die Schlingen richten sich auf, bevor das Handtuch an der Luft oder im erlaubten Trocknerprogramm trocknet. Vollständig trockene Tücher gehören erst dann in den Schrank. Sonst bleibt Feuchtigkeit zwischen den Lagen eingeschlossen.
Auf Fotos fällt zuerst die Farbe auf, im Alltag entscheidet jedoch die Verarbeitung mit. Gleichmäßige Schlingen ergeben eine ruhige Oberfläche. Saubere Kanten verhindern, dass sich das Tuch nach vielen Waschgängen verzieht. Bei einem bestickten Modell sollte die Rückseite des Motivs flach anliegen, damit keine harte Stelle auf der Haut stört.
Ein dichtes Handtuch fühlt sich oft voller an und nimmt viel Feuchtigkeit auf, braucht aber mehr Zeit zum Trocknen. Leichte Ware trocknet schneller. Sie lässt sich kleiner zusammenlegen und ist bald wieder einsatzbereit, während nach Dusche oder Sauna mehr Fläche gebraucht wird als am Waschbecken. Material, Format und Nutzung gehören zusammen. Wer diese drei Punkte vor dem Kauf klärt, findet leichter das passende Handtuch.