Schwarzer Tee wird vollständig oxidiert und verträgt frisch aufgekochtes Wasser. Grüner Tee bleibt unvollständig oxidiert und schmeckt mit etwas abgekühltem Wasser weniger bitter.
Iwan-Tee ist ein fermentierter Aufguss aus den Blättern des schmalblättrigen Weidenröschens. Er stammt nicht von der klassischen Teepflanze und hat einen mild-herben Kräutercharakter.
Kisselpulver wird mit Wasser angerührt und erhitzt, bis die Stärke bindet. Mehr Wasser ergibt ein Getränk, weniger Wasser eine dickere, löffelbare Speise.
Zur Auswahl stehen Teebeutel, loser Blatttee, granulierte Sorten und Mischpakete. Beutel eignen sich für eine Tasse, loses Blatt und Granulat eher für die Kanne.
Reines Zichoriengetränk wird aus gerösteter Zichorienwurzel hergestellt und enthält von Natur aus kein Koffein. Es schmeckt geröstet, ist aber kein Kaffee.
Schwarzer Tee bildet den größten Teil dieser Kategorie. Im Sortiment stehen kräftige Tees aus Kenia und Indien neben Assam-Mischungen sowie Earl Grey mit Bergamotte. Einige Sorten sind pur gehalten, andere verbinden die Teebasis mit Zitrone, Erdbeere, Himbeere, schwarzer Johannisbeere oder exotischen Früchten. Damit lässt sich die Tasse am Morgen anders wählen als der Tee für eine ruhige Pause am Nachmittag.
Auch die Form macht einen spürbaren Unterschied. Teebeutel sind schnell portioniert, loser Blatttee braucht ein Sieb oder eine Kanne, und granulierte Sorten geben Farbe sowie kräftigen Geschmack besonders zügig an das Wasser ab. Schwarzer Tee wird mit frisch aufgekochtem Wasser übergossen. Eine kurze Ziehzeit hält ihn klar und lebhaft; bleibt er länger in der Kanne, treten herbe Noten stärker hervor.
Grüner Tee wird anders verarbeitet als schwarzer: Die Blätter werden nicht vollständig oxidiert. Deshalb bleibt sein Geschmack leichter und kann von grasig bis fein herb reichen. In dieser Auswahl finden sich klassische grüne Tees, Jasmintee und Mischungen mit Melisse. Fruchtige Varianten verbinden die Teebasis etwa mit Himbeere, Granatapfel oder Pfirsich.
Kochendes Wasser macht viele grüne Tees unnötig bitter. Besser ist es, das Wasser nach dem Aufkochen kurz abkühlen zu lassen und den Aufguss eher knapp zu ziehen. Lose Blätter können sich in einer größeren Kanne gut entfalten; Beutel sind praktisch, wenn nur eine Tasse gebraucht wird. Wer zwischen mehreren Richtungen wechseln möchte, findet außerdem sortierte Packungen mit verschiedenen grünen und schwarzen Tees.
Kräutertee muss keine Blätter der Teepflanze enthalten. In den angebotenen Mischungen prägen Thymian, Melisse oder Sanddorn den Aufguss; andere verbinden Kräuter mit Beeren, Trauben sowie Zitrusnoten. Solche Mischungen schmecken anders als klassischer Schwarztee und passen auch dann, wenn eine fruchtige oder würzige Tasse gefragt ist. Besonders Thymian ist aus Teemischungen im Kaukasus und in Osteuropa vertraut.
Früchtetee lebt von Säure, Duft und Farbe. Waldbeeren wirken dunkler und herber, während Orange oder Zitrone einen helleren Eindruck geben. Ein längerer Aufguss ist bei Kräuter- und Fruchtmischungen meist sinnvoll, weil Blätter, Fruchtstücke und Gewürze Zeit brauchen, um ihr Aroma abzugeben. Zum Tee passen Süßigkeiten und Desserts, wenn die fruchtige Säure einen süßen Begleiter bekommen soll.
Iwan-Tee, auch Ivan Tee genannt, wird nicht aus der klassischen Teepflanze gewonnen. Grundlage sind Blätter des schmalblättrigen Weidenröschens, die fermentiert und anschließend getrocknet werden. Dadurch entsteht ein dunkler Aufguss mit eigenständigem, mild-herbem Charakter. Im Sortiment gibt es die klassische Richtung sowie eine Mischung mit Thymian.
Für viele russischsprachige Familien gehört иван-чай zu den vertrauten Aufgüssen, die in einem gewöhnlichen deutschen Supermarkt schwerer zu finden sind. Er wird ähnlich wie loser Kräutertee oder im Beutel zubereitet. Wer das Aroma kennenlernen möchte, beginnt mit einer kürzeren Ziehzeit und lässt den nächsten Aufguss länger stehen. So wird deutlich, wie stark Fermentation und Kräuterzugabe die Tasse prägen.
Kissel unterscheidet sich deutlich von Tee. Das Pulver wird mit Wasser angerührt und erhitzt; die enthaltene Stärke bindet die Flüssigkeit. Mit mehr Wasser entsteht ein trinkbares Fruchtgetränk, mit weniger eine dickere Speise, die man löffeln kann. Diese besondere Konsistenz erklärt, warum Kissel im Russischen sowohl als Getränk als auch als Dessert verstanden wird.
Die Auswahl umfasst Beerengeschmack mit Moosbeere, Preiselbeere, Erdbeere oder einer Mischung aus Waldbeeren. Manche Packungen sind für eine einzelne Zubereitung gedacht, andere für einen größeren Topf. Kissel kann warm serviert werden und wird nach dem Abkühlen fester. Zu einer dickeren Portion passen Backwaren; als warmes Getränk steht eher das Fruchtaroma im Vordergrund.
Lösliche Zichorie wird aus gerösteter und gemahlener Zichorienwurzel hergestellt. Das Pulver löst sich in heißem Wasser und ergibt ein dunkles Getränk mit ausgeprägten Röstaromen. Es enthält von Natur aus kein Koffein und ist deshalb keine weitere Teesorte, sondern eine eigenständige Alternative für Menschen, die den Geschmack gerösteter Getränke mögen. Neben naturbelassener Zichorie gehört eine Variante mit Ginsengextrakt zum Sortiment.
Milch macht Zichorie runder, während ein Löffel aus der Kategorie Honig und Brotaufstriche eine süße Note ergänzt. Tee, Kissel und Zichorie decken damit verschiedene Gewohnheiten ab: den schnellen Beutel am Morgen, die Kanne losen Tees am Tisch oder ein angerührtes Getränk für einen kalten Abend. Entscheidend sind nicht Werbenamen, sondern Teebasis, Form und gewünschte Zubereitung.